Beratungsprojekt zur Sozialraumstrategie
Kirche kann neu wirksam werden, wenn sie sich konsequent für den Sozialraum öffnet. In Miesbach ist daraus ein konkretes Modellprojekt entstanden: Das Bunte Haus - ein offener Begegnungsort, der Menschen verbindet und Kirche im Ort neu relevant macht.
Vier Kirchengemeinden bekommen die Möglichkeit, Erprobungsgemeinde zu werden: In einer begleiteten Transferwerkstatt erarbeiten diese Gemeinden, wie die Grundprinzipien des Bunten Hauses in ihrer Situation wirksam werden können - nicht als Kopie, sondern als eigener, passender Weg.
Darum geht’s!
Öffnung für alle Menschen, Räume für Gruppen aus dem Ort und Begegnung als Herzstück: So entsteht sozialer Zusammenhalt - und Kirche gewinnt eine neue Rolle im Gemeinwesen.
Was passiert in der Transferwerkstatt?
Die Transferwerkstatt ist ein 6-monatiger Beratungsprozess, an dessen Ende Ihre Gemeinde eine belastbare Sozialraumstrategie vorliegen hat - mit klaren Zielen,
Prioritäten und einer realistischen Umsetzungsperspektive.
Ablauf in 6 Monaten
- 2 Monate: Bestandsaufnahme in Gemeinde und Sozialraum ⟶ Projektplan
- 4 Monate: Sozialraumstrategie ⟶ Umsetzungsplan, Finanzplan & Wirkungsplan
Begleitung
Begleitung des Projektes durch zwei Beraterinnen oder Berater
Voraussetzungen für eine Bewerbung
- Arbeitsfähiges Team
- Bereitschaft, den Prozess sechs Monate verbindlich zu tragen
- KV-Beschluss als Commitment
Bewerbungsschluss: 30. April 2026
Weitere Informationen
Video der Vorstellung (KV-Tag Ingolstadt) und auf der Website
www.schwaben-altbayern.de
2 Online-Info-Sessions mit Fragen & Antworten: 10. März & 14. April 2026, je 18:30 Uhr
Besuchstermine in Miesbach am 15. & 27. März 2026
MUT-Perspektive:
Wer den Prozess erfolgreich abschließt und die
Sozialraumstrategie vorlegt, wird als MUT-Projekt aufgenommen -
damit ist der Übergang von der Strategie zur Umsetzung
ausdrücklich eröffnet.
Kontakt:
Kirchenkreis Schwaben-Altbayern: Kirchenrätin Anika Sergel-Kohls, 089 5595 320
Das Bunte Haus: Martin Reents, kirchewirktweiter@elkb.de
