50 Jahre Frauenordination in Bayern

Ankündigung "Frauen verändern Kirche"
Bildrechte Evang. Stadtakademie München

Frauen verändern Kirche


Pfarrerinnen sind aus unserer Kirche heute nicht mehr wegzudenken, knapp die Hälfte aller ordinierten Theolog:innen in Bayern sind weiblich. Aber das war nicht immer so: Erst am 3. Dezember 1975 hat auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern als eine der letzten Landeskirchen der EKD den Entschluss gefasst, künftig auch Frauen in das Pfarramt zu ordinieren.

Seither hat sich viel getan, aber womöglich noch nicht genug. Welche Hürden gab es damals zu meistern, was ist gelungen - und vor allem: Welche weiblichen Schätze gilt es noch zu heben? Am 3. Dezember kamen Pfarrerinnen verschiedener Generationen dazu ins Gespräch: Barbara Dietzfelbinger, Renate Breit, Susanne Breit-Keßler und Dr. Tia Pelz erzählten von ihren Erfahrungen als Theologinnen in der Bayerischen Landeskirche und tauschten sich mit den zahlreichen Kolleginnen aus, die der Einladung der Evangelischen Stadtakademie München gefolgt waren.
 

Podium mit Regionalbischof Thomas Prieto Peral

Referentin des Abends war Carlotta Israel, Evangelische Theologin. Ihre Dissertation schrieb sie zum Thema "Evangelische Frauenordination im geteilten Deutschland. Die 'Theologinnenfrage' in EKD, EKU, VELKD und BEK".

Thomas Prieto Peral, Regionalbischof im Kirchenkreis Schwaben-Altbayern und dort u.a. für Personalentwicklung zuständig, war als Podiumsgast für die Kirchenleitung dabei.